Aikido – Kampfsport mit einer geheimen Kraft
Kraft wie ein Grizzly ist bei Aikido nicht notwendig. Das Wichtgste ist, geschickt die Energie des des Gegners zu nutzen. In der Theorie ist die japanische Kampfkunst eine freundliche Sportart. Hier gilt die Regel, kämpfe niemals gegen einen Feind, passe dich deinen Gegner an, als wäre er dein Freund. Die Praxis sieht aber nicht so friedfertig aus. Der Gegner muss entmutigt werden, dabei wechseln Figuren wie Hebel, Salti und Würfe bei jeden Kampf unzählige Male ab. Für Fremde des Kampfsports ist es seltsam, wenn sich Kämpfer am Ende höflich verneigen und mit heilen Gliedern von der Matte gehen. Die Technik liefert das Handwerkszeug. Bei der japanischen Selbstverteidigungstechnik ist es die effektivste, trotzdem wird sie defensiv ausgeübt. Aikidokas suchen nicht den Kampf, sie weichen ihn aber auch nicht aus. Das war schon Tradition bei den alten Samurai. Das eigentliche Ziel ist die Gewalt des Gegners zu unterbrechen und ihn von seiner Sinnlosigkeit zu überzeugen. Für Aikidokämpfer ist die Kontrolle des Gegners und nicht die Vernichtung wichtig. Bei jeden Angriff stecken Energie und eine Seele, die man für eigene Zwecke habhaft zu werden versucht. Der Verteidiger lenkt die Energie auf den Aggressor zurück. Der Angreifer wird so aus dem Gleichgewicht gebracht. Für das Beherrschen ist ständiges Training notwendig und es gibt im fernen Osten keine Trennung zwischen Körper und Geist. Atemübungen und Meditation gehören genau so zum Training. Der Einsatz von stilisierten Waffen wie Schwert oder Stock gehören dazu. So wird auch das Verständnis für die Aikidotechnik verbessert. Fitness und Beweglichkeit stellen sich beim Training schnell ein. Aikidokämpfer strahlen Gelassenheit, Fitness und Sicherheit aus, das schreckt Angreifer meist schon von vornherein ab. Infos über den Sport: www.aikido-bund.de www.bundesverband-aikido.de www.aikidojournal.de<
























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