Japanischer Automobilhersteller steigt aus
Der japanische Autobauer Honda zieht die Notbremse und will aus der Formel 1 aussteigen.
Das ist eine Überraschung in der Motorsport-Königsklasse. Wenn die von Honda mit Millionen unterstützte Mannschaft nicht schnell einen Käufer findet, gehen in der nächsten Saison nur noch neun Rennställe an den Start. Der Teamchef und Geschäftsführer arbeiten bereits an einem Rettungspaket für die im englischen Brackley beheimatete Truppe. Es ist hart, aber trotzdem hoffnungsvoll, da sich bisher drei Übernahmeinteressenten gemeldet haben. Ferrari ist als Lieferant von Motoren im Gespräch.
Die deutschen Hersteller Mercedes und BMW wollen der Königsklasse treu bleiben. Auch in der Wirtschaftskrise geht es weiter. Zum Überleben erfolge aber auch bei den deutschen Herstellern drastischer Einsparungen. Der Motorsport steht bei Mercedes Motorsportchef auf sicheren Beinen. Auch bei BMW hat die Entscheidung von Honda in der Königsklasse keinen Einfluss. In der Formel 1 ist die beste Plattform deutscher Markenwerte zu demonstrieren. In den nächsten zwei Jahren sollen Einsparungen bis zu 50% erfolgen. Aus BMW – Sicht waren zu hoher Kosten und die schwachen sportlichen Leistungen für den Rückzug von Honda ausschlaggebend. Der Gegner hat zuletzt stark aufgerüstet aber keine guten Sponsoren gefunden und keine großen Erfolge vorweisen können. Bei den Konstrukteuren wurden die Japaner 2008 vorletzter.





















