Rennpferd Overdose
Ungarn braucht ein „Zugpferd“ um aus der Krise zu kommen. Das Wunderpferd
Overdose (Überdosis) soll wohl die Rettung für Ungarn bringen. Vor knapp 80 Jahren war schon das Pferd Seabiscuit für Amerikaner das „Zugpferd“ aus der Krise und Siegte in 89 Rennen. Die gleiche Hoffnung setzen die Ungarn auf das
Pferd Overdose. Pferderennen haben bei so einen Ausnahmepferd in der Popularität in Ungarn stark zugenommen. Das heutige Millionenpferd brachte bei einer Auktion völlig unterbewertet gerade 3500 Dollar. Overdose brachte es dann im Rennsport zu vielen Siegen zum Beispiel in Baden-Baden, Rom, Kincsem Park Budapest … Der Besitzer bekam schon für das Pferd über 6 Millionen Dollar geboten. Mit dem Pferd ist der ungarische Patriotismus wieder spürbar. In den 1870er Jahren gab es schon mal einen ungarischen Wundergaul „Kincsem“. Das Pferd siegte in allen 54 teilnehmenden Rennen. So eine Karriere hat sich nicht wiederholt. Im letzten Herbst 2009 kam es zu einer Beinverletzung von Overdose in England. Für den Besitzer war es bestimmt wie ein Schock. Nach der optimalen Heilung soll es voraussichtlich im Mai 2010 wieder an ersten kleinen Rennen im Pferderennsport teilnehmen. So eine Verletzung kann natürlich den Wert des Pferdes schnell in das bodenlose fallen lassen. Es wird sich bald zeigen, ob das Pferd für weitere Überraschungen sorgt. Bei dem Wundergaul Overdose spricht man aber auch von einen kleinen Makel. Das Tier ist nicht ungarisch. Es stammt aus einer Pferdezucht im britischen Nottinghamshire. Für den Besitzer war es 2006 eher eine zufällige Ersteigerung.
























