Golfsport-Ausrüstung des Golfspielers und Golfplatz
Unter den Spielfeldern unterscheidet man nach der Zahl der Spielbahnen bzw. 9- und 18-Löcher-Plätze von 20 bzw. 40 ha Größe. Das Spiel beginnt am Abschlagplatz. Treibschläge und Annäherungsschläge bringen den Ball auf das Grün (kurz geschorener Rasenplatz um das Loch herum) und in das Ziel selbst. Dabei sind natürliche und künstliche Hindernisse , wie Bäume, Hecken, Hügel, hohes Gras, Sandgruben und andere Erschwernisse und „Fallen“, auf der Spielbahn zu überwinden. Das Loch ist mit einer in den Erdboden versenkten Metallhülse von 10,8 cm Durchmesser und 10 cm Tiefe ausgekleidet. Es wird von weitem durch eine Zielflagge kenntlich gemacht, da einzelne Spielbahnen bis zu 500 m lang sind und das „Grün“ durch Hindernisse verdeckt sein kann. Die Gesamtlänge der Spielbahnen ( Platzrunde ) eines 18-Löcher-Platzes beträgt bis zu 10 km.
Zur Ausrüstung des Golfspielers gehören Ball und Schläger. Der Ball ist aus einer Kautschukmasse gefertigt und mit einer leicht geriffelten Lederhülle überzogen, damit ihn der Schläger besser fassen kann. Er soll mindestens 41 mm Durchmesser haben und 44 g wiegen.
Beim Schläger besteht der Schaft aus einem dünnen, federnden Stahlrohr von etwa 1,10 m Länge
dessen Griff mit Leder umwickelt ist. Mit dem Kopf am unteren Ende wird der Ball geschlagen.
Entsprechend der Schlagarten im Spiel, hat der Kopf jeweils eine andere Form. Zum Wettspiel
gehört ein Satz von jeweils 6 bis 12 Schläger. Schläger mit gerader Schlagfläche erzielen
flache Flugbahnen und größte Weiten ( 300 m und mehr ). Je stärker die Schlagfläche gewinkelt
ist, desto höher und kürzer wird die Flugbahn. Das zu wissen ist wichtig, wenn es zum Beispiel einen Baum zu überspielen gilt. Es gehört viel Erfahrung dazu, die richtige Wahl unter den Schlägern und Schlagarten zu treffen






















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